Aktuelles

Eintauchen in fremde Welten

Vorlesewettbewerb Web 2

Reisen verboten?! Man verbringt nur Zeit in den eigenen vier Wänden?! Da kommt ein Ausflug in die grenzenlose Welt der Bücher gerade recht.So erging es den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangstufe 6, die sich mit Feuereifer auf die Suche nach einem Buch begaben, um dieses den Mitschü-lern zu präsentieren. Zu Hause wurde gelesen und eine besonders spannende Textstelle immer wieder geübt, um sie möglichst fließend und deutlich vorle-sen zu können. Im Unterricht wurde das Buch der Wahl dann der eigenen Klasse vorgestellt und die zwei Besten jeder Klasse ermittelt.

Vorlesewettbewerb Web 3

In der Vorrunde konnten sich Lisa Westerfeld und Jasmin Zygmund aus der 6b, Nico Forstmann und Jette Kamphus aus der 6c sowie Mia Keeve und Theresia Witte aus der 6d gegen ihre Mitstreiter durchsetzen. Im darauffolgenden Durchgang vor Weihnachten mussten sie dann nicht nur einen selbstgewähl-ten Text präsentieren, sondern auch einen Fremdtext fehlerfrei vorlesen. Auf die Unterstützung ihrer Mitschüler konnten sie, wenn auch nur aus der Ferne, zählen. Aufgrund der aktuellen Lage durfte immerhin jeweils eine weitere Person zum „Daumendrücken“ die Kandidaten begleiten.

Im „Kopf-an-Kopf-Rennen“ ernteten die Schülerinnen und Schüler von der Jury viel Lob für die Lesetechnik und die Art des Vortrags. Es konnte sich schließlich Mia Keeve aus der 6d mit dem Gewinnertitel „Fritzi Klitschmüller“ von der Autorin Britta Sabbag durchsetzen.

Vorlesewettbewerb Web 1
Alle sechs Schülerinnen und Schüler erhielten für ihre gelungenen Vorstellungen tolle Buchgeschenke von der Buchhandlung Volk. Dafür möchten wir uns bei Frau Volk bedanken und gratulieren der Gewinnerin Mia Keeve zu dieser Leistung!

Text/Fotos: Elke Müller


 

 

Gesichter-Challenge an der Fürstenberg-Realschule

„Zeichnet jeden Tag ein Gesicht“ lautete die Aufgabe unserer Gesichter-Challenge!

 Startbild

Tolle Ergebnisse haben wir erhalten. Vielen Dank dafür!

Es gibt Zeichnungen, bei denen Fotovorlagen zur Hilfe genommen wurden aber auch Fantasiegesichter. Es wurde experimentiert und neue Dinge wurden ausprobiert. Einigen Gesichtern kann man sehr deutlich Emotionen zuordnen. Vielleicht zeigen sie die Gefühle des Künstlers, der Künstlerin?
Macht euch am besten ein eigenes Bild und schaut euch im folgenden Film die tollen Ergebnisse an. Viel Spaß dabei!

Text/Bilderzusammenstellung: Maria Visse


 

Ein neugeborenes Kind im Stacheldraht? – Der Weihnachtsgottesdienst der Fürstenbergschulen 2020 zum Mitmachen (Lesung und Vorschläge für Fürbitten in der Videobeschreibung darunter) .

Weihnachtsgottesdienst 2020

 Lesung und Fürbitten

Lesung

Aus dem Buch Jesaja

Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen,
sie wird einen Sohn gebären,
und sie wird ihm den Namen Immanuel, Gott mit uns, geben.

Er richtet nicht nach dem Augenschein,
und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet er,
sondern er richtet die Hilflosen gerecht
und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist.

Dann wohnt der Wolf beim Lamm,
der Panther liegt beim Böcklein.
Kalb und Löwe weiden zusammen,
ein kleiner Knabe kann sie hüten.

Kuh und Bärin freunden sich an,
ihre Jungen liegen beieinander.
Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.
Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter,
das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.

Man tut nichts Böses mehr
und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg;
denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn,
so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.

Wort des lebendigen Gottes.

Fürbitten

(Hier ein paar Vorschläge - es können auch Fürbitten weggelassen oder eigene verfasst
werden. Zwischen den Fürbitten kann jeweils eine kurze Stille gehalten werden.):

1) Gerade in diesem Jahr sind viele Menschen besonders einsam geworden.
Manche fühlen sich verlassen, einige sind verängstigt. Schenke ihnen
Engel in Menschengestalt, die ihnen neue Hoffnung geben - und Zeichen
Deiner Nähe sind.

2) Manche Menschen klagen darüber, dass der Advent so still und trostlos
war - ohne die Weihnachtsmärkte und Feiern. Schenke uns in den letzten
Tagen des Advents die Freiheit, Momente der Ruhe und der Besinnung zu
finden. Lass uns jetzt schon die Freude verspüren, die Du uns bei Deinem
Kommen verheißen hast.

3) Viele Menschen sehnen sich nach mehr, als sie in ihrem Leben finden
können; sie suchen Dich, Gott. Lass sie erkennen, dass Du, Gott, diese
Sehnsucht erfüllen kannst.

4) Führe die Menschen zusammen, die sich zerstritten haben; schenke ihnen
den Mut und den Willen zur Versöhnung.

5) Es gibt Menschen, die vor kurzem einen lieben Menschen verloren haben.
Es fällt ihnen schwer, Weihnachten zu feiern, weil sie noch voller Trauer
sind. Tröste sie mit dem Gedanken, dass wir uns auf ein Wiedersehen bei
Dir freuen dürfen.

6) Sei mit allen Menschen, die Angst vor dem Weihnachtsfest haben, weil
sie traurig sind, Streit haben, arm sind, allein und alt. Lass jeden
Menschen einen anderen finden, den er glücklich machen kann.

7) Für die Menschen, die durch Stress und Hektik sich selbst und ihre
Mitmenschen vergessen haben. Schenke ihnen Zeit und Ruhe, um wieder
das Wesentliche im Leben zu entdecken.

8) Lass die Hoffnung in die Herzen der Menschen zurückkehren. Lass sie
erkennen, wie wichtig es ist, Liebe zu schenken und Liebe zu erfahren.

 

Text/Foto: Johannes Leigers


 

Trotz Corona so vielseitig wie sonst

„Das vorliegende Heft kann aber auch die Vorfreude darauf wecken, dass wir hoffentlich bald wieder mit Freude und unbeschwert viele der Aktionen durchführen können, über die im ersten Teil berichtet wird und die seit Jahren mit ein Markenzeichen der Schulen sind. Ein Höhepunkt war sicher der Weihnachtsbasar, der durch das große Engagement der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und der Lehrerinnen und Lehrer wieder ein voller Erfolg war.“, heißt es von den Schulleitern Michael Kamlage und Heinz-Dieter Meyer im Vorwort.

Jahresschrift2020Stolz halten die Fürstenberger die neue Jahresschrift in den Händen. Mit dabei: die Redakteure Johannes Leigers, Kerstin Rehermann und Tanja Brügge-Feldhacke (h.v.l.).

Die neue Jahresschrift der Fürstenbergschulen sei trotz der zeitweisen Schulschließung im Frühjahr genauso umfangreich und vielseitig wie sonst; denn gerade in dieser Zeit habe es viele Angebote von Lehrern für Schüler gegeben wie die Laufchallenge, „Kunst in der Krise“, „Schönes und Gute tun“ oder „Masken nähen“, wie die Redakteurinnen Tanja Brügge-Feldhacke berichten. Viele farbenfrohe Bilder spiegeln das bunte Schulleben der Fürstenberger wider von Wettbewerben, Theateraufführungen über Entlassfeiern, Lehrerbabys bis zu Berichten über das Lernen unter Coronabedingungen; auch außerunterrichtliche Aktivtäten und Erfahrungen der Realschule und des Gymnasiums sind darin dokumentiert.

Wegen der Hygienemaßnahmen bzw. Abstandsregelungen waren in diesem Jahr keine typischen Gruppenfotos möglich. Volker Lünnemann und der Literaturkurs der Q1 von Johannes Leigers haben deshalb alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I einzeln fotografiert und die mehr als 1000 Bilder zu Klassencollagen zusammengefügt.

Die Jahresschrift ist ab sofort für 5 € im Sekretariat der Schule (Brookweg 7) und in der Buchhandlung Volk (Vogteistraße 8) erhältlich; Fürstenbergschüler können die Broschüre auch direkt bei der Klassenlehrerin bzw. beim Klassenlehrer kaufen.

Text/Fotos: Johannes Leigers


 

Spendenaufruf der Fürstenbergschulen für Tansania

RECKE/TUNDURU. Partnerschaftlich eng verbunden sind die Fürstenbergschulen mit der Diözese Tunduru-Masasi in Tansania. Regelmäßig sammeln die Fürstenberger mit Sponsorenläufen, Weihnachtsbasaren oder den Kollekten in den Gottesdiensten für ganz konkrete Projekte in dem ostafrikanischen Bistum. Die Errichtung oder Unterstützung von Kindergärten, Mädchenwohnheimen, Brunnenanlagen oder Krankenstationen konnte auf diese Weise kontinuierlich mit Spenden aus Recke ermöglicht werden. Aktuell führt das Schülerteam Robin-Hope wieder die Nikolausaktion „Ein Stern für Tansania“ durch.

Tansania

Ein Foto aus dem Archiv der Fürstenbergschulen: Im Sommer 2018 waren die Lehrer Peter Sterthaus und Daniel Lüttkemöller mit ihren Partnerinnen und Jürgen Meyring, dem Vorsitzenden der Tansaniakonferenz, zu Besuch in der Partnerdiözese Tunduru-Masasi in Tansania. Der nächste Besuch in dem ostafrikanischen Land ist für das Jahr 2022 geplant.

In diesem Jahr haben die Fürstenbergschulen die Zusammenarbeit mit der Partnerdiözese umstrukturiert: Für alle Projekte würden nun vom Bistum Tunduru-Masasi Verträge mit kirchlichen Hilfsorganisationen wie „Missio“ abgeschlossen. „Missio“ überwache dann die korrekte Verwendung der Gelder und sende kontinuierlich Berichte nach Recke, so die Schulleiter Michael Kamlage und Heinz-Dieter Meyer. Auch der Geldtransfer der Spendengelder nach Tansania erfolge seit langem über „Missio“. „Dieser gesamte Service der Hilfsorganisationen kostet uns keinen Cent. Das gesamte Spendenaufkommen fließt ohne jeden Abzug in die Projekte unseres Partnerbistums“, freuen sich Kamlage und Meyer über die Neustrukturierung, die zugleich die Tansaniakonferenz in Recke entlaste. In diesem Jahr habe man schon auf diese Weise nicht nur jährliche Zahlungen an die Krankenstationen überweisen, sondern auch zwei Kindergärten mit jeweils fünfstelligen Beträgen unterstützen können.

Weil in diesem Jahr coronabedingt nicht so viele Gottesdienste in der Schule gefeiert werden konnten und die Kollekte deshalb deutlich geringer ausgefallen ist, bitten die Fürstenbergschulen nicht nur ihre Schüler, sondern alle mit dem Tansaniaprojekt Verbundenen zugunsten des Partnerbistums zu spenden. Die Spenden werden ab sofort auf einem Bistumskonto gesammelt; als Empfänger möge man bitte „Bistum Münster“ eintragen. Die IBAN lautet: DE72 4006 0265 0002 0001 02. Als Verwendungszweck soll man unbedingt „7300 Spende Tansania“ angeben. Für die automatische Erstellung einer Spendenquittung ist bei der Überweisung auch die Angabe der eigenen Adresse erforderlich.

Text/Foto: Johannes Leigers