Aktuelles

Abgesagte Kennenlernfeiern, eine entfallene Klassenfahrt und nun das? Der Kriminelle Pituitarius Wummerstich will den Klassengemeinschaftstag vereiteln? Nicht mit uns! Dafür hat er sich richtig ins Zeug gelegt, die Werkzeugkiste von Herrn Blankemeyer gestohlen und all die tollen Sachen, die die 6b und 6c an diesem Tag erwarten würden, darin weggesperrt. Die SchülerInnen hatte er nur mit einigen Hinweisen zurückgelassen.

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Doch mit den Spürnasen des Jahrgangs sechs hatte er nicht gerechnet. In Windeseile knackten sie die Schlösser des Escape Games und gelangten an den ersehnten Inhalt:
Zunächst wurde ein Apfel hervorgeholt, der die SchülerInnen zu einem opulenten Frühstück, eigens vorbereitet bzw. organisiert von den Eltern, führte. Gepicknickt wurde in der Aula bzw. in der Nähe des Soccerplatzes.

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Gut gestärkt zogen die Schülerinnen in Gruppen dann für eine Dorfrallye durch Recke. Bei Frau Volk machte man Halt für ein Selfie, bei Remke für eine Käsebrötchenrecherche oder beim Rathaus zum Abzeichnen eines Wappens. Die beiden schnellsten Gruppen mit den richtigen Lösungen gewannen tolle Preise.

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In Herrn Blankemeyers Werkzeugkiste fand sich auch ein Mensachip, der das wohlverdiente Mittagessen in der Mensa versprach.

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Im Anschluss gab es ein Fußballspiel der 6b gegen die 6c.
Den Nachmittag verbrachten dann beide Klassen mit ihren Paten. Viel zu schnell musste das Spiel wieder beendet werden, da die Schulglocke das Ende des Schultages einläutete.
Die SchülerInnen der 6b und 6c waren sich einig, dass sie es gerne wieder mit Pituitarius Wummerstich aufnehmen wollten:

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„Ich fand schön, dass wir gemeinsam gegessen haben, denn das haben wir bisher noch nie gemacht. Die Rallye durch Recke hat auch Spaß gemacht, denn das war echte Teamarbeit.“
Melvin
„Ich fand am Klassengemeinschaftstag den Escape Room ganz cool, weil ich gerne solche Rätsel mag. Außerdem war die Recke-Rallye toll, weil wir da etwas kaufen sollten oder zur Kirche gehen konnten. Das war ein schöner Tag!“
Zuzanna
„Ich fand den Tag sehr schön, weil wir nach langer Zeit wieder was in der Schule machen durften. Besonders hat mir die Dorfrallye gefallen, weil wir alleine, in der Gruppe, durch Recke laufen durften.“
Fynn
(Schülerrückmeldungen aus der 6b)

Text/Fotos: Elke Müller


 

Einführungsgottesdienst an der Fürsternberg-Realschule

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In den ersten Wochen im Vorfeld des Einführungsgottesdienstes der Realschule hatten die neuen Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen fleißig an der Dekoration für ihren Gottesdienst gebastelt, der unter der Prämisse, Wegweiser für andere zu sein, stand. Und so bildeten diese farbenfrohen, mit den Namen der Schüler versehenen Wegweiser den Hintergrund des Gottesdienstes, der gemeinsam mit den Eltern in der Aula gefeiert wurde. Auch in die weitere Vorbereitung und Gestaltung des Gottesdienstes waren die neuen Mitglieder der Fürstenberg-Gemeinschaft mit einbezogen.

In ihren Eingangstexten schilderten die Schüler ihre Erfahrungen der ersten Tage an der Schule: Es habe viele neue Räume, neue Gesichter und neue Lehrer gegeben, sodass sie für Hilfen älterer Schüler und der Klassenpaten bei der Orientierung im Schulalltag dankbar gewesen seien.

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In seiner Predigt griff Schulpfarrer Peter van Briel diesen Aspekt dann auf, indem er betonte, dass jede/r Wegweiser für andere sein könne. Jesus habe gesagt: „Ihr seid das Licht der Welt“, in diesem Sinne seien auch die neuen Schülerinnen und Schüler Wegweiser für andere. Er empfehle, dass sie aufeinander neugierig bleiben sollten. „Glücklich wird, wer glücklich macht,“ so der Schulpfarrer und ergänzte: „Die Neugierde aufeinander ist der Weg zum Glück.“

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In ihren Fürbitten baten die Schüler um eine gute Klassengemeinschaft, in der jede/r auf jede/n Acht gebe, um Kraft und Geduld für die Lehrerinnen und Lehrer im Umgang mit ihnen sowie für einen guten Zusammenhalt in den Familien. Sie baten zudem auch um Unterstützung für die Menschen in Tansania und den Frieden in der Welt. Nach der Kommunionausgabe dankten sie wiederum für die gute Aufnahme an der Schule. Im Anschluss an den Gottesdienst bestand dann auch für die Eltern die Möglichkeit zu einem ersten kurzen Kennenlernen.

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Text: Heinz-Dieter Meyer / Fotos: Volker Lünnemann


 

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten in den vergangenen zwei Jahren die traditionellen Hallensportfeste an unserer Schule leider nicht stattfinden.

Das beliebte Wettkämpfen in den verschiedenen Sportarten erfreut sich bei den Schülern und Schülerinnen immer großer Beliebtheit. Aus diesem Grund und auch, weil der Sport aus unserer Sicht eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen einnimmt, haben wir uns als Sportfachschaft dazu entschieden, für jeden Jahrgang eine Ersatzveranstaltung durchzuführen.

So kam es innerhalb von zwei Wochen an fünf Wettkampftagen in der 4.-6. Stunde zu Jahrgangsturnieren in dem Spiel „Brennball“ bzw. „Völkerball“. Der Wettergott hatte offensichtlich genauso viel Spaß an den Spielen wie die Schüler und Schülerinnen, denn die Sonne schien an jedem Turniertag und trug ihren Teil zu der ausgelassenen Stimmung bei.

Wie bei den Hallensportfesten ging es sportlich fair, aber auch sehr ehrgeizig zur Sache. Viele Duelle waren umkämpft und spannend, sodass teilweise nur wenige Punkte Vorsprung zum Sieg reichten.

Die Fachschaft Sport bedankt sich bei allen Sportlern und Sportlerinnen für ihren Einsatz, ihr faires Verhalten und die hohe Beteiligung in allen Jahrgängen.
Auf den Fotos sind die jeweiligen Klassensprecher/-innen mit ihren Urkunden zu sehen.

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Text: Tim Löffel


 

Am Montag, den 5.9.2021 gab es ein Sportfest für den Jahrgang 7 an der Fürstenberg-Realschule in Recke auf dem Kunstrasenplatz. Da ein Sportfest in den letzten Jahren nicht möglich war, haben sich die Sportlehrer überlegt, ein kleines Sportfest zu organisieren. Die Jahrgänge 5-6 haben Brennball und Völkerball gespielt, während die Jahrgänge 7-10 Brennball und einen Staffellauf veranstaltet haben. Natürlich gab es auch eine Siegerklasse, die mit einer Urkunde belohnt wurde. Aber alle Klassen haben super gespielt und waren begeistert vom Sportfest und hoffe, dass es nächstes Jahr wieder stattfinden kann.

Geschrieben von:
Mia Keeve (7d) und Theresia Witte (7d)

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Für eine Woche Lehrer sein

Extra Lernzeit

Dafür, dass eigentlich die letzte Woche der Sommerferien ist, ist viel los an Fürstenberg-Gymnasium und -Realschule. Gut 80 Schüler kehrten früher in die Klassenräume zurück – zum Lernen, aber auch zum Unterrichten. Sie sind Teil des Programms „Extra-Zeit zum Lernen NRW“, das die Landesregierung aufgelegt hat, damit Schüler Lücken aus dem Homeschooling schließen können.

Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis neun nutzen das Angebot, um freiwillig Stoff aus dem letzten Jahr zu wiederholen. Unterrichtet werden sie in Mathe, Deutsch und Englisch – und das nicht nur von Lehrern und Referendaren. Auch elf aktuelle und ehemalige Schüler der Oberstufe des Gymnasiums nahmen sich Zeit, um als „Schüler-Lehrer“ an der Tafel zu stehen.

„Ich fand die Idee super, während Corona sind ja einige Themen zu kurz gekommen“, sagt Jana Dirkes (18). Im Sommer hat sie ihr Abitur gemacht, ist aber für eine Woche an ihre alte Schule zurückgekehrt, bevor im September das duale Studium beginnt. Jetzt hilft sie Achtklässlern des Gymnasiums in Mathe. „Es ist doch super, wenn wir so den Jüngeren helfen können“. Da stimmt ihr Nele Streyl zu. „Ich fand, das war eine schöne Idee“, sagt die 17-Jährige, die nach den Ferien die Q2 besucht. Und so erklärt sie nun Sechstklässlern Mathe und Deutsch.

Für Leon Krüer (18) war die Woche auch eine Chance, den Beruf des Lehrers auszuprobieren. Schließlich spielt er mit dem Gedanken, nach seinem Abitur nächsten Sommer ein Lehramtsstudium zu beginnen. „Jetzt kann ich sehen, ob mir das liegt.“ Und so war für ihn schnell klar, dass er eine Woche seiner Ferien opfern wollte, um den anderen Schülern zu helfen: „Ich hab da gar nicht lange drüber nachgedacht.“

Vielen anderen Oberstufenschülern ging es genauso. „Wir hatten deutlich mehr Bewerbungen als Plätze“, sagt Barbara Müller, stellvertretenden Schulleiterin des Gymnasiums. Gegen ein Taschengeld, finanziert aus den Töpfen der Landesregierung NRW, wollten viele als „Schüler-Lehrer“ früher aus den Ferien zurückkommen.

Was an den vier Vormittagen besprochen werden soll, haben die Fachlehrer festgelegt. „Die Kollegen haben Material zusammengestellt“, erklärt Volker Lünnemann, zweiter Konrektor der Realschule. Schließlich wüssten die Lehrer am besten, welche Themen im letzten Jahr zu kurz gekommen sind. Sie haben auch Schüler angesprochen, für die eine Teilnahme an dem freiwilligen Programm sinnvoll wäre, sagt Lünnemann. „Und der überwiegende Teil dieser Schüler ist da.“

Auch wenn die „Extra-Zeit“ in der Schule freiwillig ist, waren nicht alle der rund 70 Schüler davon begeistert, früher zurück ins Klassenzimmer zu kommen. „Am Anfang hatten sie noch nicht so viel Lust, aber das wurde besser“, sagt Jana Dirkes. „Sie sehen, dass es was bringt,“ erklärt sie und erzählt von der Freude „ihrer“ Schüler, als die binomischen Formeln ihnen keine Rätsel mehr aufgaben.

Die gleiche Erfahrung haben auch die anderen „Schüler-Lehrer“ gemacht. „Man merkt, dass sie was lernen wollen“, fasst Nele Streyl ihre Erfahrungen zusammen und erzählt, sie habe die Sechstklässler gefragt, wie ihnen die Stunden mit den Schülern als Lehrer gefallen. Die Antwort: „Für Unterricht macht das schon viel Spaß.“

Erstveröffentlichung am 12.08.2021 in der Ibbenbürener Volkszeitung