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Auf den Weg zu den Sternen

Fürstenberg Realschule 1

„Auf dem Weg zu den Sternen“ – unter diesem Motto stand der diesjährige Gottesdienst anlässlich der Verabschiedung des Abschlussjahrgangs an der Fürstenberg-Realschule Recke, der von Schulpfarrer van Briel unter Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 gehalten wurde. In seiner Predigt betonte der Schulpfarrer die Bedeutung des Zusammenhaltens, das Füreinander einstehen und forderte die Schülerinnen und Schüler auf: „Seid Sterne füreinander und für andere.“

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Im Anschluss an den Gottesdienst brachte Schulleiter Heinz-Dieter Meyer in seiner Rede seine Freude darüber zum Ausdruck, dass es nach der Genehmigung durch die Gemeinde Recke möglich geworden sei, die Jahrgangsstufe, wenn auch anders als sonst üblich, aber doch als ganze in der Schule zu verabschieden. Er sprach den Schülerinnen und Schülern sein ehrliches Bedauern dar-über aus, dass dieser Abschlussjahrgang auf so vieles habe verzichten müssen. Im Verlauf seiner Rede griff er das bekannte Lied „Tage wie diese“ der Band „Die Toten Hosen“, das gerade im Rahmen von Abschlussfeiern häufig gespielt werde, auf, um den Schülerinnen und Schülern anhand von Erfahrungen aus der gegenwärtigen Situation wichtige Gedanken und Erkenntnisse, die auch für ihren weiteren Lebensweg bedeutsam seien, aufzuzeigen. Meyer dankte in seiner Rede auch den Elternvertretern und Klassenlehrern für ihre langjähriges Wirken im Sinne der Schülerinnen und Schüler.

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Die drei Klassenlehrerinnen der Abschlussklassen, Monika Willebrand-Herweg, Julia Körner und Tanja Brügge-Feldhacke ließen in ihrer gemeinsam vorgetragenen Ansprache an die Schülerinnen und Schüler in Anlehnung an das Abschlussmotto des Jahrgangs „Wir sind durch!“ deren Schulzeit an der Fürstenberg-Realschule Revue passieren: Sie erinnerten an gemeinsame Unternehmungen der Klassen schon in früheren Jahren, insbesondere aber an die Jahrgangsstufen-Show im Februar, die in dieser Form erstmals an der Realschule noch vor der Schulschließung stattfand: „Alle, die gesamte Schüler- und Lehrerschaft der Schule sind quasi „durchgedreht“ bei dieser enormen Leistung, die ihr da auf die Beine gestellt habt!“ Und: Von „Durchschnitt“ könne bei diesem Jahrgang nicht die Rede sein, schließlich hätten sie den Realschulabschluss geschafft, knapp 60 Prozent des Jahrgangs sogar mit dem Qualifikationsvermerk.

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Die Glückwünsche für die Gemeinde Recke überbrachte Bürgermeister Ekkehard Kellermeier. Er wies in seiner Rede daraufhin, dass an der Schulform Realschule jeder die Chance erhalte, sich nach seinen Fähigkeiten zu entwickeln. Nach dem Abschluss böten sich den Absolventinnen und Absolventen Möglichkeiten, direkt in die Ausbildung zu gehen, woran die heimischen Betriebe und Unternehmen ein großes Interesse hätten, es eröffne sich aber auch der Weg zu Fachabitur und Abitur. Jeder solle den gewählten eigenen Weg fortsetzen: „Zielstrebig, gradlinig und erhobenen Hauptes.“

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Elternvertreterin Nicole Wesselmann hielt, nachdem sie 26 Jahre zuvor bereits als Schülerin der Realschule die Abschlussrede gehalten hatte, ihre Ansprache in diesem Jahr als Mutter. Sie dankte dem Lehrerkollegium für die langjährige Arbeit mit den Kindern und stellte die Unterstützung der Kinder durch ihre Eltern heraus: „Es wartet eine spannende Zukunft in der Ausbildung, beim Abitur und an anderen Schulen mit neuen Lehrern und neuen Freunden. Ihr könnte alles erreichen, was ihr möchtet und wir sind gerne weiterhin an eurer Seite, Weggefährten in guten und in schlechten Zeiten.“ Am Ende präsentierte sie ein Geschenk der Elternschaft – Pflastersteine mit den Namen aller Entlassschüler. Nicht nur den Schülern würden die Umstände ihrer letzten Schulwochen in Erinnerung bleiben, sondern auch die Abschlussschüler „in ewiger Erinnerung ein fester Bestandteil dieser Schule.“

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Die beiden Schülersprecher Hedda Niemann und Lennox Wesselmann erinnerten daran, dass aus den Schülerinnen und Schüler, die von unterschiedlichen Grundschulen gekommen seien, im Laufe der Jahre ein Team entstanden sei, das sich über die Jahre hinweg verfestigt habe. Den Abschlussschülern stünden nun viele Möglichkeiten offen: „Wir werden Entscheidungen treffen müssen. Und vielleicht wird sich die eine oder andere Entscheidung als falsch herausstellen. Aber wir haben die Chance, unsere Wünsche und Träume zu verwirklichen.“

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Stehe zu Beginn der Schulzeit in der Grundschule für gewöhnlich eine Schultüte, so Schulleiter Meyer zu Beginn der Zeugnisausgabe, so sei dies am Ende der Schulzeit an der Realschule in diesem Jahr auch so, da den Schülerinnen und Schülern nicht allein das Zeugnis, sondern vielen von ihnen auch noch zusätzliche Zertifikate und Bücher für ihr Engagement an der Schule zu überreichen waren, sodass man sich in diesem Jahr für diese Form der Übergabe entschieden habe. Den jeweils Klassenbesten – Ida Krause (10b), Sandra Hillebrandt (10c), Malte Deja (10d) – wurde auf diese Weise ebenfalls ein Präsent überreicht. Mit dem Stück „Photograph“ von Ed Sheeran, gespielt von Sebastian Brügge (10c), klang der Festakt aus, um im Anschluss auf dem Schulhof das Foto der Jahrgangsstufe aufzunehmen.

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 Die Namen aller Absolventen:
1 Bechtloff, Anna,10b Ibbenbüren
2 Berlage Lisa 10b Neuenkirchen
3 Böwer Sara 10b Neuenkirchen
4 Brenningmeyer Jonas 10b Ibbenbüren
5 Coja Paul 10b Recke
6 Dirksmeier Luca 10b Recke
7 Egbers Tom 10b Voltlage
8 Etgeton Lukas Jan 10b Recke
9 Fischer Jana 10b Ibbenbüren
10 Freese Luca Maximilian 10b Ibbenbüren
11 Garmann Thore 10b Neuenkirchen
12 Gohmann Carolin 10b Voltlage
13 Hakmann Marco 10b Neuenkirchen
14 Konnemann Henrik 10b Hopsten
15 Krause Ida 10b Hopsten
16 Lammerding Louisa 10b Neuenkirchen
17 Moll Luis 10b Neuenkirchen
18 Neufeld Jana 10b Neuenkirchen
19 Niemann Hedda 10b Recke
20 Otte Hannes 10b Neuenkirchen
21 Pape Finnja 10b Neuenkirchen
22 Reupert Anne Lene 10b Ibbenbüren
23 Reyering Jannes 10b Neuenkirchen
24 Schmiemann Tristan 10b Recke
25 Schwanke Marie 10b Neuenkirchen
26 Shala Durim 10b Recke
27 Thünenkötter Louis 10b Ibbenbüren
28 Tulendran Ladshana 10b Recke
29 Vennemeyer Carlos 10b Neuenkirchen
30 Westerfeld Timo 10b Neuenkirchen
31 Aden Anna-Catalina 10c Recke
32 Breulmann Emma 10c Recke
33 Brügge Sebastian 10c Recke
34 Charygina Julia 10c Recke
35 Drochelmann Ann-Christin 10c Recke
36 Dunowski Finn 10c Recke
37 Gieske Amelie 10c Hopsten
38 Gildehaus Marlon 10c Recke
39 Goecke Erik 10c Recke
40 Große Sundrup Linus 10c Recke
41 Hillebrandt Sandra 10c Recke
42 Hillermann Levin 10c Recke
43 Huilmann Henning 10c Ibbenbüren
44 Kamp Kristina 10c Recke
45 Korte Linus 10c Ibbenbüren
46 Lambrecht Lars 10c Recke
47 Lüttmann Fabienne 10c Recke
48 Nellißen Lee-Ann 10c Ibbenbüren
49 Rausch Elias 10c Hopsten
50 Rempel Jennifer 10c Recke
51 Stermann Finn 10c Recke
52 Stermann Marvin 10c Recke
53 Stockmann Daniel 10c Recke
54 Twiehaus Lana 10c Recke
55 Veerkamp Marius 10c Recke
56 Weber Daniel 10c Ibbenbüren
57 Witthacke Niklas 10c Ibbenbüren
58 Boß Leonie 10d Recke
59 Bühren Sophie 10d Recke
60 Deja Malte 10d Recke
61 Dirksmeier Melvin 10d Recke
62 Faber Sophie 10d Recke
63 Geers Fiete 10d Recke
64 Grotke Alina 10d Recke
65 Grzeskiewicz Jan 10d Recke
66 Holthaus Nils 10d Recke
67 Hövel Mattis 10d Recke
68 Hövelmeyer Aurélie 10d Recke
69 Klostermeyer Lara 10d Recke
70 Löwen Samuel 10d Recke
71 Mansfeld Kilian 10d Recke
72 Mansfeld Marieke 10d Recke
73 Mentrup David 10d Recke
74 Möllenkamp Lea 10d Recke
75 Oelze Noah 10d Recke
76 Osterbrink Luca 10d Recke
77 Pohlers Carolin 10d Recke
78 Scheidemann Lucy 10d Recke
79 Schepers Lukas 10d Recke
80 Siering Louis 10d Recke
81 Spinneker Nils 10d Recke
82 Trust Linda 10d Recke
83 Wesselmann Lennox 10d Recke

Text: Heinz-Dieter Meyer / Fotos: Katharina Lehmann, Volker Lünnemann


 

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Unter diesem Motto startete die Klasse 8b der Fürstenberg-Realschule im Schuljahr 2019/20 eine Sammelaktion für alte Handys.
Die Zahl der ungenutzten Handys steigt weltweit stark an. Über 100 Millionen ausgediente Handys liegen nach Schätzung von Experten ungenutzt in deutschen Schubladen.
Unter diesem Motto konnten knapp 70 Handy für das katholische Hilfswerk Missio gesammelt werden.
Als Anerkennung schickte Missio eine Urkunde für die geleisteten Spenden.

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Text: Dirk Vorhold / Fotos: Katharina Lehmann


 

Geschafft! 127 Masken entstanden durch die Hand von 10er Schülerinnen und Schülern der Fürstenberg-Realschule Recke und Frau Ulmke, die allein 80 Stück davon nähte.

Masken Tafel

Am Donnerstag konnten nun endlich von Frau Lehmann, Frau Ulmke und Frau Müller die verbliebenen 61 Masken der Tafel in Ibbenbüren übergeben, die die guten Stücke den Mitarbeitern und Kunden zur Verfügung stellen werden.
Die restlichen Masken wurden dankbar von Lehrerinnen und Lehrern sowie Mitarbeitern des Sekretariats gegen eine kleine Spende erworben. Auch Schülerinnen und Schüler, die eine Mund-Nase-Bedeckung für den Aufenthalt in der Schule vergessen hatten, durften sich an der üppigen Auswahl bedienen.

Masken Tansania 1
So kamen insgesamt 71,90€ zusammen, die dem Tansania-Projekt der Fürstenberg-Schule zugutekommen soll.
Damit sollte das Projekt abgeschlossen werden – eigentlich: Diverse Anfragen mit der Bitte um Nachschub gingen bereits ein und Schülerinnen uns Schüler der 10. Jahrgangsstufe baten darum, weiternähen zu dürfen.
Fortsetzung folgt…

Text: Elke Müller / Foto: Katharina Lehmann


 

Leere Flure, verlassene Klassenräume, ein verwaister Schulhof – ein Blick in die Fürstenberg-Realschule verrät, dass sich seit über acht Wochen in unserem Alltag so einiges verändert hat – Corona hat uns fest im Griff.

Batman Maske

Nur langsam kehren vereinzelt Schülerinnen und Schüler – unter strengen Auflagen zurück. Doch auch für die Abschlussklassen ist nichts mehr, wie es war. Maskenpflicht auf dem Weg zur Schule, Abstandsregeln im Schulgebäude, veränderte Pausen- und Unterrichtszeiten, neue, kleinere Lerngruppen, hohe hygienische Vorgaben… nichts ist „normal“. Zu der ungewohnten Situation kommt der traurige Umstand, dass nach dem jahrelangen „Büffeln“ am Ende nicht die verdiente Belohnung wartet – keine Abschlussfahrt nach Berlin und auch keine große Feier, wenn die 10er ihre Prüfungen gemeistert haben.

Trotz ihrer eigenen Entbehrungen, fragten sich einige Schüler: „Was können wir in dieser Situation Gutes tun?“ und fanden sich im Anschluss an ihren Unterricht freiwillig im Textilraum ein, um dort Masken zu nähen. Mit Hilfe von Frau Lehmann und Frau Müller wurde für jeden der sieben Schüler ein einzelner Arbeitsplatz eingerichtet und unter Sicherheitsauflagen verschiedene Masken angefertigt. Auch Schüler, die bisher wenige bis keine Kenntnisse im Umgang mit der Nähmaschine hatten, nähten problemlos ein oder zwei Masken. Bei den Designs waren die „Alltagshelden“ frei in ihrer Auswahl und konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

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Unterstützt wurden und werden die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Aktion durch Martina Ulmke, die sich an der heimischen Nähmaschine verausgabt hatte. Das von ihr gespendete Material und ihr Arbeitseifer führten dazu, dass sie bereits 40 Masken fertigstellen konnte. Die genähten Masken werden im Lehrerzimmer zum Verkauf angeboten. Der Erlös soll Tansania zu Gute kommen, die Masken, die nicht verkauft werden, sollen ebenfalls gespendet werden.

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Es stellte sich gar nicht die Frage, ob es in der kommenden Woche eine weitere „Nährunde“ geben sollte, sondern nur wann.

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Text: Elke Müller / Fotos: Katharina Lehmann