Private Bischöfliche Fürstenberg-Realschule Recke

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Handwerk hautnah erleben: Erfolgreiche Teilnahme an der GenerationenWerkstatt mit Weweler-Börjes

03.06.2026 | Schulberichte

Praxis erleben, Talente entdecken und gemeinsam etwas Bleibendes schaffen – genau das konnten fünf Schüler der Fürstenberg-Realschule in den vergangenen Wochen im Rahmen der GenerationenWerkstatt erfahren.

Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Metallbauunternehmen Weweler-Börjes durchgeführt und von der Ursachenstiftung begleitet. Über einen Zeitraum von zwölf Wochen verbrachten die Teilnehmenden jeweils einen Nachmittag im Betrieb und erhielten dabei spannende Einblicke in die vielfältigen Aufgaben des Metallbauhandwerks.

Was ist die GenerationenWerkstatt?

Die GenerationenWerkstatt ist ein Projekt der Ursachenstiftung, das junge Menschen und Handwerksbetriebe zusammenbringt. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern frühzeitig praktische Erfahrungen in unterschiedlichen Berufsfeldern zu ermöglichen und gleichzeitig Betrieben die Gelegenheit zu geben, potenzielle Nachwuchskräfte kennenzulernen.

Unter dem Leitgedanken „Gute Gründe fördern“ unterstützt die Ursachenstiftung Projekte, die Verantwortung für die Zukunft stärken und nachhaltige Impulse setzen. Die GenerationenWerkstatt gehört dabei zu den erfolgreichen Initiativen, die Jugendlichen berufliche Orientierung bieten und gleichzeitig den Fachkräftenachwuchs im Handwerk fördern.

Eine Relaxliege für den Pausenhof

Im Mittelpunkt des diesjährigen Projekts stand die Planung und Fertigung einer Relaxliege für den Pausenhof der Fürstenberg-Realschule. Unter fachkundiger Anleitung eines erfahrenen Betreuers entstanden Schritt für Schritt eine stabile Stahlunterkonstruktion und eine hochwertige Auflage aus Lärchenholz.

Dabei erlernten die Schüler zahlreiche Fertigkeiten aus dem Bereich der Metalltechnik. Vom Planen über das Bearbeiten der Materialien bis hin zum Schweißen und Montieren konnten sie viele Arbeitsabläufe selbstständig durchführen und wertvolle praktische Erfahrungen sammeln.

Besonders erfreulich war das große Interesse an dem Projekt. Nach Angaben von Lehrer Daniel Reynders gab es deutlich mehr Bewerberinnen und Bewerber als verfügbare Plätze. Dies zeigt eindrucksvoll, wie groß das Interesse an praxisnahen Lernangeboten und handwerklichen Tätigkeiten ist.

Begeisterung bei allen Beteiligten

Bei der Präsentation des fertigen Werkstücks zeigte sich Marcel Börjes von Weweler-Börjes beeindruckt vom Engagement der Jugendlichen. Besonders wichtig war ihm die Eigenständigkeit der Projektgruppe: Die Schüler hätten das Projekt selbst ausgewählt und umgesetzt. „Es ist ihr Produkt“, betonte er stolz.

Auch Babette Rüscher-Ufermann, Projektleiterin und Koordinatorin der GenerationenWerkstatt für die Stadt und den nördlichen Landkreis Osnabrück, die Grafschaft Bentheim sowie den Kreis Steinfurt und zugleich Vorstandsmitglied der Ursachenstiftung, lobte die hohe Qualität der Arbeitsergebnisse und die Motivation der Teilnehmenden.

Schulleiter Heinz-Dieter Meyer zeigte sich ebenfalls begeistert von dem gelungenen Projekt. Die Zusammenarbeit zwischen Schule, Unternehmen und Stiftung sei ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Berufsorientierung praxisnah und nachhaltig gestaltet werden könne.

Ein Gewinn für Schule und Zukunft

Die entstandene Relaxliege wird künftig einen festen Platz auf dem Pausenhof der Fürstenberg-Realschule erhalten und dort von vielen Schülerinnen und Schülern genutzt werden können. Noch wichtiger sind jedoch die Erfahrungen, die die Teilnehmer während der zwölf

Projektwochen sammeln konnten.

Die GenerationenWerkstatt hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll die Zusammenarbeit von Schule, Wirtschaft und Stiftung sein kann. Sie eröffnet Jugendlichen neue Perspektiven, stärkt ihre Kompetenzen und macht die vielfältigen Möglichkeiten des Handwerks erlebbar.

Die offizielle Übergabe der Relaxliege an die Schule ist für die kommenden Wochen vorgesehen.

Fotos: Lena Börjes, Elke Müller